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AsF trifft Frau

14.08.: Orientierung und Unterstützung für junge Frauen auf dem Weg in den Beruf

Orientierung und Unterstützung für junge Frauen auf dem Weg in ihren Beruf – das bieten die Frauen in der SPD jungen Frauen im Alter von 16 bis 25 aus dem Kreis Kleve an. „Unter dem Motto ,Frauen helfen Frauen‘ wollen wir im Rahmen eines Mentoring-Programms junge Frauen unterstützen, ihnen Perspektiven aufzeigen und konkrete Hilfe leisten,“ erklären Carina Bücker und Mandy Stalder-Thon aus dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Kleve (AsF).

Kern des Mentoring-Programms sind exklusive Zweierbeziehungen zwischen einer erfahrenen Mentorin und einem Mentee. Daneben sind regelmäßige Treffen aller Teilnehmerinnen geplant, bei denen unterschiedliche Berufsbilder, interessante Erlebnisse und mehr ausgetauscht und im lockeren Rahmen diskutiert werden können. Abgerundet wird das Mentoring-Programm durch verschiedene Seminare, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmerinnen orientierten und Themen umfassen können wie Bewerbungstrainings, Rhetorik oder selbstbewusstes Auftreten. Bewerben können sich junge Frauen im Alter von 16-25 Jahren, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, gerade in den Beruf eingestiegen sind oder studieren. Das Programm richtet sich an alle Interessierte, eine Mitgliedschaft in der SPD ist keine Voraussetzung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bis zum 1. September können sich interessierte Frauen bewerben. Dazu muss nur ein ausgefüllter Bewerbungsbogen (http://t1p.de/530t) an asf-mentoring@gmx.de geschickt werden. Ende September erfahren die Bewerberinnen dann, ob sie teilnehmen können und wer ihre Mentorin wird. Am 1. Oktober beginnt das einjährige Programm. Alle Informationen zu dem Programm finden sich auch unter www.spd-kreis-kleve.de unter der Rubrik „AsF“.

„Mit dem Mentoring wollen wir jungen Frauen Einblicke geben, die ihnen sonst verwehrt bleiben würden, und gleichzeitig dazu beitragen, dass sie selbstbewusst in ihr Berufsleben starten und ihnen zeigen, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sind, sondern Ansprechpartnerinnen haben, die ihnen zur Seite stehen,“ erklären Carina Bücker und Mandy Stalder-Thon.  

 

09:06.: AsF lädt ein: Frauenstadtrundgang in Kleve


Mandy Stalder-Thon, Vorsitzende AsF Kreis Kleve

Liebe Genossinnen,

leider mussten wir unseren geplanten Frauenstadtrundgang in Kleve in der letzten Woche wegen einer Unwetterwarnung absagen. Wir freuen uns aber, dass es uns gelungen ist, zeitnah eine Alternative zu finden, so dass der Rundgang nun am 15. Juni stattfinden wird.

Treffpunkt ist wie gehabt um 18:45 am Gerd-Hölzel-Haus, Wiesenstr. 31-33 in Kleve.

Die Führung wird etwa 1,5 Stunden dauern, im Anschluss möchten wir den Abend mit euch ausklingen lassen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Bitte meldet euch bis Montag zu der Veranstaltung unter mandy.stalder@gmx.de an.

Bereits wenige Tage später steht einer der wichtigsten Termine der Partei in diesem Jahr an: Der Parteitag mit Neuwahl des Vorstandes in Goch. Die Delegiertenunterlagen gehen euch in den nächsten Tagen per Post zu. Solltet ihr zu den Anträgen oder Kandidaturen noch Beratungsbedarf sehen, laden wir euch gerne noch zu einer Vorbesprechung ein. Meldet euch dann bitte einfach kurz per Mail bei mir zurück (mandy.stalder@gmx.de).

Ich freue mich auf einen spannenden Abend am 15. Juli mit euch!

Mandy Stalder-Thon
Vorsitzende AsF Kreis Kleve

 

02.03.: AsF-Literaturcafé - Frauen brechen auf


Mandy Stalder, Vorsitzende AsF Kreis Kleve

Überall auf der Welt brechen Frauen auf: Sie fliehen vor Krieg, Hunger oder Gewalt, kämpfen für politische Rechte, brechen das Klischee von typischen Männerberufen auf oder gehen in ihrer Lebensgestaltung neue Wege. Nicht zufällig hat die AsF den diesjährigen Internationalen Frauentag unter das Motto „Frauen brechen auf“ gestellt. Auch wir wollen exemplarisch Frauen  im Aufbruch zeigen und  laden  deshalb herzlich zu einem literarischen Café ein, bei dem neben selbstgebackenen Kuchen Texte vorgetragen werden, die neue Wege beschreiten. Selbstverständlich bleibt auch Zeit, neue Mitstreiterinnen kennen zu lernen und sich auszutauschen.

Das literarische Café findet am 13. März um 15 Uhr in den Räumen der SPD Kreis Kleve, Wiesenstr. 31-33 in Kleve, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wegen der räumlichen Gegebenheiten ist die Zahl der Teilnehmerinnen begrenzt, weshalb eine verbindliche Anmeldung bis zum 9. März bei Mandy Stalder (0176 32725586 oder mandy.stalder@gmx.de) unbedingt nötig  ist.

Einladung hier: http://www.spd-kreis-kleve.de/dl/AsF_Literaturcafe_%282%29.pdf

Gerne könnt ihr die Einladung an interessierte Frauen weitergeben und sie mitbringen!

Wir freuen uns, euch zahlreich begrüßen zu können!

Mit solidarischen Grüßen

gez. Mandy Stalder und Carina Bücker

 

13.01.: Stellungnahme der AsF Kreis Kleve zu den Ereignissen der Silvesternacht in Köln


Mandy Stalder, AsF-Vorsitzende

Wir sind entsetzt über die zahlreichen Übergriffe auf Frauen, die es in der Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof, aber auch in zahlreichen anderen deutschen Städten, gegeben hat. Gewalt gegen Frauen und sexuelle Belästigungen und Übergriffe verurteilen wir auf das Schärfste. Wir wollen nicht zulassen, dass es Orte und Plätze gibt, die für Frauen zu Angsträumen oder sogar Gefahrenzonen werden können. Die Verbrechen müssen so schnell wie möglich aufgeklärt werden und die Täter – ob Deutsche, Zugewanderte oder Asylbewerber – nach den Gesetzen unseres Rechtsstaates verurteilt werden. Wir wehren uns ausdrücklich gegen die Behauptung, Frauen würden eine Mitschuld an den Ereignissen tragen.

Mit Bedauern stellen wir fest, dass mehr als 60% aller Frauen bereits Opfer von Gewalt und/ oder sexueller Belästigung geworden sind. In Deutschland und auch im Kreis Kleve sind solche Übergriffe traurige Realität. Ausdrücklich distanzieren wir uns davon, ganze Bevölkerungsgruppen zu Tätern zu machen. Weder vergehen sich alle Männer an Frauen, noch alle Ausländer. Entschieden widersprechen wir allen Gruppen und Strömungen, die mit dieser Haltung unsere Gesellschaft spalten wollen.

Zum besseren Schutz von Frauen im öffentlichen Raum fordern wir, dass staatliche Sicherheitsbehörden im Alltag aber auch bei der Planung großer Ereignisse die Gefahren für Frauen besonders berücksichtigen. Wir fordern, dass die Sicherheitskräfte Schulungen erhalten, damit sie auf Gewalt gegen Frauen und sexuelle Belästigungen angemessen reagieren können. Auch die Zivilgesellschaft darf nicht wegschauen, wenn Frauen belästigt werden, sondern muss Zivilcourage zeigen und ihnen zur Seite stehen. Wir fordern die Gesetzgeber dazu auf, die Rechte der Frauen besonders zu schützen, Gesetzeslücken zu schließen und das „Nein“ einer Frau aufzuwerten. Die Opfer aus der Silvesternacht dürfen nun nicht alleine gelassen werden und brauchen eine zentrale Anlaufstelle, die ihnen unterstützend zur Seite steht.

Wir fordern alle Frauen auf, nun deutlich zu bekennen: Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt!

 

13.01.: SPD-Frauen laden zur Jahreshauptversammlung ein


Mandy Stalder, AsF-Vorsitzende

Zwei spannende Jahre liegen hinter uns. Wir haben einen Kommunal- und Bürgermeisterwahlkampf geführt, wir haben in unserer Reihe "AsF trifft Frau" viele spannende Einblicke in die Arbeit von Frauen in unserer Region bekommen und wir haben über verschiedene Themen inhaltlich diskutiert.

In diesem Jahr stehen nun Neuwahlen des Vorstandes an und wir möchten Euch deshalb herzlich zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen einladen. Sie wird stattfinden am Donnerstag, 28. Januar 2016 um 18.30 Uhr im Parteihaus, Wiesenstr. 31-33 in Kleve.

Einladung: /dl/AsF_JHV.pdf

 

19.11.: Infoabend zum Thema "Gewalt gegen Frauen im Kreis Kleve"

Wie zeigt sich Gewalt gegen Frauen im Kreis Kleve? Wie viele Opfer gibt es? Und wo finden sie Unterstützung? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen eines Informationsabends am 25.11. um 19 Uhr im Kolpinghaus Goch, Mühlenstr. 36, beantwortet. Anlässlich des ‚Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen‘ laden die Frauen der SPD im Kreis Kleve zu dieser Veranstaltung ein. Als Referentinnen konnten die Leiterin des AWO-Frauenhauses Kleve, Andrea Hermanns, und Hildegard Wolff von der Frauenberatungsstelle IMPULS in Goch gewonnen werden. Sie werden ihre Einrichtungen vorstellen, aus ihrer täglichen Arbeit berichten und im Anschluss auch noch für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung stehen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

10.11.: Einladung zur AsF-Mitgliederversammlung

Hiermit laden wir euch recht herzlich zur Mitgliederversammlung der AsF Kreis Kleve ein. Stattfinden wird diese am 25.11.2015 um 18:15 Uhr im Kolpinghaus Goch (Mühlenstr. 36).

Dafür schlagen wir folgende Tagesordnung vor:

/dl/AsF.pdf

 

20.03.: AsF und Jusos laden ein: Jugendkomitee des ezidischen Kulturvereins Emmerich zu Gast bei der SPD

Am Dienstag, 24. März 2015, um 18:30 Uhr laden die Frauen der SPD (AsF) im Kreis Kleve
gemeinsam mit den Jusos zum Themenabend „Flüchtlingshilfe“ ein.

Einladung: /dl/AsF+Jusos_Fluechtlingshilfe_24_3_15.pdf

In der Gaststätte „Zu den vier Winden“, Lindenallee 107 in Kleve, wird das Jugendkomitee des ezidischen Kulturvereins aus Emmerich seine Arbeit in der Flüchtlingshilfe anhand spannender Präsentationen und Filmmaterialien vorstellen, die sie bei ihrem Hilfseinsatz in der Nordkurdistan gedreht haben. Auch die ezidische Kultur soll an diesem Abend nicht zu kurz kommen. Hintergründe zu Religion und Leben, wie Bräuche und Traditionen dieser Religionsgemeinschaft werden vorgestellt.

Dabei geht es unter anderem um Unterschiede zum Islam, um die Herkunft dieser über 4000 Jahre alten Religionsgemeinschaft, sowie Hintergründe zur Flucht und Verfolgung durch Extremisten.

Außerdem stellt sich die Aktion „Mit Wolle und Nadel gegen den Terror“ vor, bei der gestrickte Kleidung für ezidische Flüchtlinge gefertigt wird. Im Anschluss an die Präsentation wird die Gelegenheit geboten, in offener Runde weitere Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

25.02.: Zicke, Emanze oder Verwaltungsstute?

Es ist uns in diesem Jahr gelungen, eine ganz besondere Überraschung an unsere Jahreshauptversammlung anzuschließen. Unter dem Titel: Zicke, Emanze oder Verwaltungsstute? wird uns Yvonne Tertilte-Rübo, die langjährige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve, ihr Arbeitsfeld innerhalb und außerhalb der Verwaltung vorstellen. Wir freuen uns auf einen spannenden Bericht darüber, welche Möglichkeiten eine Gleichstellungsbeauftrage hat und welchen Problemen und Widrigkeiten sie sich im Alltag ausgesetzt sieht. Auch folgende Fragen sollen beantwortet werden: Welche Hilfen  dürfen wir Frauen von unseren kommunalen Gleichstellungsbeauftragten  erwarten? Wie können Politikerinnen deren  Arbeit unterstützen? Bietet der ländliche Raum besondere Herausforderungen? Oder brauchen wir vielleicht gar keine Gleichstellungsbeauftragte (mehr)?

Einladung: /dl/Einladung_AsF_JHV_2015_(5).pdf

Mit diesem Vortrag setzen wir gleichzeitig unsere Reihe "AsF trifft Frau" fort, mit der wir aus der Lebenswirklichkeit von Frauen unseres Kreises berichten. Daher laden wir im Anschluss an unsere Jahreshauptversammlung auch interessierte Frauen außerhalb der SPD ein. Bringt Freundinnen, Schwestern, Mütter, Bekannte, Töchter, Enkelinnen, Nichten. mit.

Hiermit möchten wir euch also ganz herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 10.03.2015 um 18:30 Uhr im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstraße 11, 47533 Kleve, einladen.

Vorschlag einer Tagesordnung:

  1.       Begrüßung
  2.       Bericht des Vorstandes
  3.       Anträge
  4.       Verschiedenes

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und eine spannende Diskussion!

Carina Bücker
(stellv. Vorsitzende)

AsF im Kreis Kleve
Carina Bücker
Heresbachstraße 20
46459 Rees
carina.buecker@web.de

 

Einladung zur Mitgliederversammlung AsF im UB-Kleve am 29.11.2014

Liebe Genossinnen,

im Auftrag unserer AsF Vorsizenden Mandy Stalder senden wir euch als Anlage, die Einladung zur Mitgliederversammlung am 29.11.2014.

/dl/Einladung_zur_Mitgliederversammlung_der_AsF.pdf

Um Anmeldung bis zum 22.11.2014 wird gebeten unter mandy.stalder@jusos-kreis-kleve.de

Eure

SPD Im Unterbezirk Kleve

Podiumsdiskussion der AsF zum Thema Inklusion am 30.09.2014 in Rees

Liebe Genossinnen und Genossen,

das Thema Inklusion beherrscht immer wieder die Medien. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland wie viele andere Länder verpflichtet, Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft umzusetzen. Was bedeutet das für den Bildungsbereich? Wie wirkt sich der Beschluss auf die Schulen in der Region aus? Welche Herausforderungen müssen noch gemeistert werden?
Das alles wollen wir, die AsF im Kreis Kleve, gerne mit euch diskutieren und laden euch herzlich zu einem Informations- und Diskussionsabend ein. Als Diskutanten konnten wir neben Norbert Killewald, dem Landesbehindertenbeauftragten und SPD-Vorsitzenden im Kreis Kleve, auch Vertreter der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), eine Integrationsbeauftragte und Elternvertreter gewinnen. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend am 30.09.2014 um 19 Uhr in Rees im Sport- und Freizeitcenter, Groiner Kirchweg 22a.

Wir würden uns freuen, euch zahlreich begrüßen zu können!
Carina Bücker und Mandy Stalder

AsF trifft Frau ist eine Reihe der AsF im Kreis Kleve. Wir treffen uns mit Frauen, die verschiedensten Tätigkeiten nachgehen und porträtieren diese. Wir wollen wissen: Wie leben diese Frauen? Welchen Problemen begegnen sie? Haben sie Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Wir wollen diese Gespräche als Inspiration für unsere Arbeit nutzen und gemeinsam mit den Frauen nach Lösungen für verschiedene politische Probleme suchen.

Die Berichte dieser Besuche werden in der Presse und auf der Homepage veröffentlicht. Dort halten wir ebenfalls weitere Zusatzinformationen und weiterführende Links zu den Themen bereit.

https://www.facebook.com/?sk=welcome#!/asfkreiskleve?fref=ts

Berufsstand der Hebamme vor dem Aus? SPD-Frauen diskutierten

Wie geht es weiter mit dem Beruf der Hebamme? Diese Frage diskutierten die Frauen in der SPD (AsF) kürzlich mit zwei Vertreterinnen der Hebammen. Corinna Kottnik aus Kleve und Susanne Oldenkott aus Rees berichteten aus ihrem Alltag und machten so deutlich, was aktuell alles gefährdet ist, sollte es keine Lösung für die Fortführung der Berufshaftpflichtversicherung geben. Auch wenn Bundesumweltminister Gröhe nun eine Lösung bis 2016 gefunden hat, sind die Hebammen keineswegs beruhigt: „Wir wissen immer noch nicht, wie es danach weitergehen soll. Eine langfristige Lösung sieht anders aus, wir sind immer noch im Ungewissen,“ beschreibt Kottnik ihre Lage. Seit Jahren schon machen den Hebammen enorme Erhöhungen der Versicherungskosten zu Schaffen. „Sollte es einmal zu einem Schadensfall kommen – was ich noch nie erlebt habe – gehen die Kosten schon mal in den Millionenbereich. Das liegt einfach am medizinischen Fortschritt und der damit verbundenen längeren Lebensdauer der Kinder,“ so Oldenkott. Allerdings haben beide Hebammen den Eindruck, dass die Kosten auf sie abgewälzt werden – ohne Kompensation. „Überall wird von 8,50 Euro als Mindestlohn gesprochen. Als Hebamme kommt man kaum an diesen Stundensatz, es sind ja nicht nur die Versicherungskosten, die anfallen,“ machte Oldenkott die Lage noch einmal deutlich. „Was wir brauchen, ist eine nachhaltige Lösung und nicht immer neues Bangen. In anderen Ländern funktioniert die Versicherung zum Beispiel über einen staatlichen Fonds, warum wird hier nicht über so etwas nachgedacht?“

„Wir sind froh, einen Einblick in die Lebenswelt und in die Problematik des Hebammenberufs bekommen zu haben und werden das Anliegen der Hebammen unterstützen,“ so Mandy Stalder, Vorsitzende der AsF. „Es kann nicht sein, dass wir diesen Beruf so wenig wertschätzen und immer wieder in Existenznot bringen,“ sind sich auch die anderen Vertreterinnen der Frauen in der SPD sicher.

 

Hebammen: ein Berufsstand in Gefahr

In einem Gespräch mit Hebamme Corinna Kottnik informierten sich die Frauen in der SPD über den Beruf der Hebamme, die Vereinbarkeit mit der Familie und die Probleme, die im kommenden Jahr auf sie zukommen, wenn ihre Haftpflichtversicherung nicht länger angeboten wird.

50-60 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche bringt die Arbeit der Hebamme mit sich, maximal 3-4 Frauen können pro Monat individuell betreut werden. Rund um die Uhr ist Corinna Kottnik für „ihre“ Schwangeren erreichbar und bietet vollen Rundumservice, von der Geburtsvorbereitung bis zur Nachbegleitung. Die Begleitung beginnt bereits in den ersten Schwangerschaftswochen und endet in der Regel erst, wenn das Kind abgestillt wird. Als Mutter zweier Kinder, sieben und zwei Jahre alt, weiß sie wovon sie spricht, hat im Alltag aber auch immer wieder Hürden zu meistern: „Heute Morgen wurde ich um fünf Uhr zu einer Hausgeburt gerufen,“ berichtet sie, „da musste mein Mann für die Kinder sorgen und das mit seiner Arbeit unter einen Hut bringen. Ohne die Unterstützung vor allem auch durch meine Mutter wäre der Job unmöglich.“ Seit 2005 betreibt sie die Praxis „Bauchgeflüster“, aber aktuell sieht sie ihre Existenz in Gefahr.

„Wenn im Laufe des nächsten halben Jahres keine Entscheidung fällt, wie die Hebammen sich weiter Haftpflichtversichern können, steht unser ganzer Berufszweig vor dem Aus,“ gesteht sie den Frauen der SPD. Bisher hat Corinna Kottnik vor allem das Gefühl, dass sich keiner so richtig der Sache annehmen wolle und die Probleme zwischen Politik und Versicherern hin- und hergeschoben werden. Dabei haben sich die Kosten für die noch angebotene Haftpflichtversicherung in den letzten Jahren schon massiv erhöht, was vor allem auf höhere Schadensfälle zurückzuführen ist. Wenn heute jemand klagt und Recht bekommt, ist das wesentlich teurer für die Versicherung als noch vor zehn Jahren.

„Es kann nicht sein, dass sich keiner verantwortlich fühlt, dieses Problem zu lösen. Wir können keinen ganzen Berufsstand an das Messer liefern,“ sind sich die Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen sicher. „Wir müssen eine Lösung finden – und zwar schnell!“

 

Kreis Klever Delegierte bei den Frauen der NRWSPD

Carina Bücker und Mandy Stalder vertraten die Frauen in der SPD Kreis Kleve am vergangenen Samstag bei der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Dortmund. Gemeinsam mit rund 120 weiteren Delegierten aus allen Teilen NRWs diskutierten sie über Anträge zu den Themen Gesundheit, Bildung und Gleichberechtigung. Die AsF beschloss unter anderem einen Antrag zur Sicherung des Hebammenberufs.

Im Vordergrund der Versammlung standen jedoch die Wahl eines neuen Landesvorstandes und von Delegierten für die Bundeskonferenz. Mandy Stalder wurde von den Teilnehmerinnen in den Landesvorstand der AsF gewählt, gemeinsam mit Carina Bücker wird sie im Juni auch am Bundeskongress der AsF in Karlsruhe teilnehmen.

 
 

Termine

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10.11.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Vorstand SPD Kreis Kleve

15.12.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Vorstand SPD Kreis Kleve

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